Dein Online Business: The Sky is the Limit!

Teil 7 der Sonder-Serie "7 goldene Regeln für Online Business Held:innen"

Zoom Coachings sind kein Online Business!

Du hältst deine Offline Coachings nun auf Zoom ab und glaubst daher, dass du jetzt ein Online Business hast? Weit gefehlt! Ein Online Business beginnt dort, wo du nicht mehr deine Zeit gegen Geld tauscht!

Es geht darum, dich selbst zu klonen und digitale Produkte zu erstellen. Diese führen dann zu einem passiven Einkommen. Da willst du hin, wenn du möglichst vielen Menschen helfen willst und auch möglichst gut von deinem Business leben willst!

Verkaufe nicht deine Zeit gegen Geld: Die siebte goldene Regel

Ein typischer Coach oder Berater verkauft seine Zeit gegen Geld. Das weiß ich so gut, weil ich es selbst lange Zeit genauso gemacht habe. Ich habe mein Coaching pro Stunde angeboten, und wenn ich mehr Geld verdienen wollte, hatte ich im Grunde zwei Möglichkeiten: entweder mehr Geld pro Stunde verlangen oder einfach mehr Stunden arbeiten.

Arbeiten konnte ich gut, aber ich hatte das Problem, genug Kunden zu finden – die Marketinggeschichte eben. Dies ist etwas, womit viele Coaches und Expert:innen zu kämpfen haben: Sie haben ein großes Herz und wollen vielen Menschen helfen, verlangen oft zu wenig Geld und finden gleichzeitig nicht genug Kunden. So leben viele an der Existenzgrenze – es ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Herzlich willkommen zum siebten und letzten Teil meiner Serie

In diesem letzten Teil meiner siebenteiligen Serie über die goldenen Regeln für Online-Business-Helden und -Heldinnen möchte ich über ein Thema sprechen, das mein eigenes Leben komplett verändert hat: passives Einkommen durch ein Online Business.

Passives Einkommen war für mich lange Zeit nicht vorstellbar. Ich hielt es für etwas Unseriöses, eine Art Scam. Heute kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Passives Einkommen funktioniert hervorragend mit einem Online Business.

Lass mich dir eines gleich sagen: Du brauchst ein Online Business. Als Coach, Trainer oder Wissensdienstleister geht es heute kaum noch ohne. Das war schon vor Corona so, und Corona hat es nicht besser gemacht.

Was ein Online Business wirklich ausmacht

Was machen viele Coaches heute? Sie verkaufen ihre Stunden nicht mehr in ihrer Praxis, sondern sind auf Zoom umgestiegen. Fälschlicherweise glauben einige, dass sie damit bereits ein Online Business haben.

Wenn du mich fragst: Ein Online Business bedeutet nicht, dass du das, was du vorher offline gemacht hast, einfach genauso online machst. Die Magie eines Online Business erschließt sich in dem Moment, wo du passives Einkommen generierst – wo du skalierbar bist, wo du "aufdrehen" kannst und immer mehr Menschen erreichen kannst, ohne dass dein Aufwand proportional steigt.

Digitale Produkte als Schlüssel zum passiven Einkommen

Was du dafür brauchst, sind digitale Produkte – in erster Linie Online Kurse oder Abonnements. Es gibt auch andere Möglichkeiten, aber diese sind besonders gut geeignet, um passives Einkommen zu generieren.

Stell dir vor, du verkaufst einen Selbstlernkurs online. Ob drei, 30, 300 oder sogar 3.000 Menschen diesen Kurs kaufen, macht für dich kaum einen Unterschied im Arbeitsaufwand. Du verdienst zwar deutlich mehr Geld, hast aber nicht mehr Arbeit.

Ich selbst habe auf Udemy 60.000 Teilnehmer und bekomme maximal ein bis drei Support-Anfragen pro Woche. Das ist wirklich minimal und braucht keine zusätzlichen Ressourcen.

Das ist das Schöne an der Skalierbarkeit: Du drehst einen Regler auf, ohne dass gleichzeitig damit die Arbeit oder die Kosten steigen. Genau das kannst du mit einem Online Business erreichen.

Die Strategie hinter einem erfolgreichen Online Business

Bei einem digitalen Business geht es sehr viel um Strategie. Leider sehe ich viele Menschen, die online herumlaufen wie "kopflose Hühner", die nicht wissen, was sie tun sollen. Sie verbringen viel Zeit auf Social Media oder basteln an Facebook Ads, ohne einen wirklichen Plan zu haben.

Deshalb nenne ich mich "digitale Strategin" – weil es so wichtig ist, zuerst das große Bild zu sehen, die übergeordnete Strategie zu verstehen und erst dann mit der technischen Umsetzung zu beginnen.

Die Produkttreppe: Dein Weg zum Erfolg

Das große Bild, das ich vor Augen habe, ist die Produkttreppe. Diese Treppe mit mehreren Produkten ist gleichzeitig die Customer Journey – der Weg deines Kunden durch dein Angebot.

Ich arbeite gerne mit einem Modell aus drei Produkten. Das ist eine schöne Zahl, aber es können auch mehr oder weniger sein. Wichtig ist, dass du die Menschen dort abholst, wo sie stehen.

Stufe 1: Der Starterkurs

Die erste Stufe ist ein Starterkurs – etwas, das deinen potenziellen Kunden hilft zu verstehen, worum es bei deinem Thema geht und wie du ihnen helfen kannst. Diese Kurse sind oft sehr günstig, vielleicht für 49, 99 oder 149 Euro. Sie bieten einen niedrigschwelligen Einstieg mit geringem Risiko für den Kunden.

Stufe 2: Der Grundlagenkurs oder das Abonnement

Die zweite Stufe könnte ein Grundlagenkurs sein, wo die Menschen die Basics lernen. Oder – was sich oft sehr gut anbietet – ein Abonnement. Statt eines Kurses, der die Menschen von A nach B bringt, bietet ein Abo viele kleine "A nach Bs" – ein Kernthema und drum herum wichtige Randthemen.

Abonnements sind magisch, weil sie kontinuierliche Einnahmen generieren. Nicht umsonst setzen große Unternehmen wie Netflix, Amazon, Adobe oder Microsoft auf Abo-Modelle. Wie bei deiner Stromrechnung zahlst du jeden Monat, ohne groß darüber nachzudenken. Diese fixen Abbuchungen, bei denen die Kunden aktiv kündigen müssen, funktionieren hervorragend.

Ein Abo kann dir als Unternehmer ein Basiseinkommen sichern – etwas, was Selbstständige nicht haben - und was ihnen daher Sorgen bereitet. Mit einem Abo hast du diese Sicherheit.

Stufe 3: Das Premium-Programm

Die dritte Stufe ist dein High-Ticket- oder Premium-Programm. Dies ist etwas Besonderes, möglicherweise sogar mit Offline-Komponenten. Hier zahlst du als Anbieter mit deiner Zeit ein, aber nur für Menschen, die bereits mehrfach "Ja" zu dir gesagt haben.

Die Magie der Rolltreppe

Das Spannende an dieser Produkttreppe ist, dass du sie in eine Rolltreppe verwandeln kannst. Immer wieder kommen neue Menschen auf der ersten Stufe herein – durch Social Media, Blogs, Podcasts, Videos auf Facebook und YouTube, aber vor allem durch Networking, Affiliates (zufriedene Kunden, die dich gegen Provision empfehlen) und guten Content.

Diese Menschen starten unten und steigen die Stufen hinauf. Natürlich nimmt nicht jeder, der auf der ersten Stufe einsteigt, den gesamten Weg bis zum Premium-Programm. Wie ich bereits erwähnt habe, wollen etwa 10% mehr (diese Zahl solltest du nicht zu wörtlich nehmen).

Viele schauen sich nur deine kostenlosen Inhalte an, und das ist völlig in Ordnung. Es ist Teil des Content-Marketing-Konzepts, dass nur ein Teil deiner Zuschauer jemals zu Käufern wird. Aber die anderen kennen dich, sind begeistert und empfehlen dich vielleicht weiter.

Denk an Chet Holmes' Pyramide: Nicht jeder, der dich heute sieht, kauft morgen bei dir. Für manche dauert es Jahre, und du wirst überrascht sein, wer plötzlich aus den Ecken kommt und bei dir kauft.

Die Zahlen hinter dem Modell

Von den Menschen, die deinen kostenlosen Content sehen, kaufen vielleicht 10% deinen Starterkurs. Von denen, die im Starterkurs sind, kaufen wieder etwa 10% deinen Grundlagenkurs oder dein Abo. Und von diesen kaufen wieder etwa 10% dein Premium-Programm.

Hänge dich nicht an diesen Zahlen auf – vielleicht sind es nur 5%, vielleicht aber auch mehr. Das hängt von vielen Faktoren ab.

Stellen wir uns vor, dein Starterkurs kostet 99 Euro und jeden Monat steigen 10 neue Leute ein. Das sind schon 990 Euro. Von diesen gehen einige ins Abo, das vielleicht 29 Euro monatlich kostet. Mit 100 Menschen im Abo hast du 2.900 Euro jeden Monat – genug, um für die meisten die privaten Fixkosten zu decken.

Dazu kommt dein Premium-Programm, das deutlich teurer ist. Hier sind zwar weniger Menschen, aber sie zahlen richtig gutes Geld.

Durch die "Rolltreppe" kommen immer mehr Menschen in jede Stufe, und jede Stufe zahlt sich aus – nicht nur die teuerste, sondern auch die günstigere, weil dort einfach viel mehr Menschen sind.

Passives Einkommen durch Automatisierung

Das Spannende an diesem Modell ist das passive Einkommen: Du hast den Online Kurs einmal erstellt und alles automatisiert. Das geht heute sehr einfach. Der Kunde sieht die Information, kauft und erhält automatisch Zugang. Du bekommst eine eMail: "Gratulation, Sie haben verkauft!"

Ich nenne das die "nach oben offene Erfolgsskala", weil du fast unbegrenzt skalieren kannst. Im Gegensatz zum 1:1-Coaching, wo deine Zeit der limitierende Faktor ist, kannst du hier sehr vielen Menschen helfen.

Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber irgendwann ist das Geld nicht mehr so wichtig. Das Geld war mir am wichtigsten, als ich keines hatte und um die Miete kämpfen musste. Aber was in den meisten Coaches und Trainern steckt, ist der Drang, Menschen zu helfen – möglichst vielen Menschen. Mit diesem Rolltreppenmodell geht das immer besser.

Die siebte goldene Regel

Die siebte goldene Regel lautet daher: Verkaufe nicht deine Zeit gegen Geld.

Um das noch einmal im Kontext der Produkttreppe zu sehen:

  • Im Starterkurs gibst du kaum persönliche Zeit. Du hast den Kurs einmal erstellt, und dann läuft er automatisiert. Vielleicht beantwortest du gelegentlich eine Support-Anfrage, aber das ist minimal.
  • In der mittleren Stufe können die Teilnehmer dich vielleicht in irgendeiner Form persönlich sprechen, aber nicht täglich wie im Einzelcoaching. Vielleicht gibt es einmal im Monat ein Q&A-Webinar.
  • Im Premium-Programm arbeitest du mit den Menschen, mit denen du wirklich arbeiten möchtest – deinen Wunschkunden. Das sind die Leute, die wirklich wollen, die ein hohes Commitment haben und die umsetzen, was du empfiehlst. Hier kannst du für sie da sein, vielleicht sogar mit 1:1-Coaching, obwohl ich festgestellt habe, dass Gruppencoachings oft besser funktionieren.

Meine persönliche Erfahrung

Für mich hat dieses Modell mein Leben komplett umgekrempelt. Ich war arm, schwer verschuldet, in der Zinseszins-Falle gefangen – eine überarbeitete, alleinerziehende Mutter.

Heute geht es mir so gut, dass ich auf Holz klopfen muss. Ich habe mir gerade mein Haus, in dem ich 20 Jahre wohne, komplett renoviert – ein Traum, den ich 20 Jahre hatte. Ich verdiene heute in einem Monat viel mehr als früher in einem ganzen Jahr. Und all das hat sich in wenigen Jahren für mich entwickelt – dank des Online-Business.

Und das Beste: Ich kann so viel mehr Menschen helfen als früher.

Schon am Samstag startet die Online Business Road Map!

Wenn du sagst: "Ja, das will ich auch!", dann ist dies deine letzte Erinnerung (wir sind heute im letzten Teil): Komm in die Online Business Road Map! Ich zeige dir, wie du all das für dich zusammenbringen kannst.

In diesem Workshop erstellen wir gemeinsam deinen Plan: Was ist dein Angebot? Was ist deine Produkttreppe? Wer ist dein idealer Kunde? Was ist der Weg, den du mit deinem idealen Kunden gehen möchtest? Was ist dein Freebie?

Die Plätze sind begrenzt, also buche jetzt schnell. Ich danke dir, dass du bis hierher dabei warst, und ich hoffe, ich konnte dir einiges mitgeben und meine Begeisterung für das Online Business und speziell für Online Kurse mit dir teilen.

 

Man sieht sich auf jeden Fall – am besten natürlich in der Online Business Road Map!

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Meike Hohenwarter ist Mentorin für wirksame Online-Business- und Marketing-Strategien und gilt in der DACH-Region als führende Expertin für Online-Kurse. Unter dem Motto „Live Your Full Potential – Mach Dein Wissen zu Geld“ hat die digitale Strategin in den vergangenen 10 Jahren mehr als 500 Trainer, Berater und Coaches darin begleitet, im Netz selbst ein erfolgreiches Online-Business zu starten und es weiterzuentwickeln.

Meike Hohenwarter verspricht keine Erfolge über Nacht, sondern lehrt konsequenten, nachhaltigen Businessaufbau. Dadurch erzielen ihre Coachees ein stetig steigendes passives Einkommen, ernten eine höhere Anerkennung als Expert:innen und sind in der Lage, viel mehr Menschen zu helfen als zuvor. Mit weit über 100 erfolgreich vermarkteten Online-Kursen, einem Following von über 60.000 Teilnehmer:innen und einer Durchschnittsbewertung von über 4,5 von 5 Sternen für ihre Online-Kurse gilt Meike Hohenwarter mittlerweile als die "Online-Kurs-Queen". Ihr Wissen und ihre umfassende Erfahrung sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch in Offline- und hybriden Events sehr gefragt. Als Keynote Speakerin ist Meike Hohenwarter unter anderem auf dem Internationalen Marketing Kongress (IMK) und auf dem Online Marketing Kongress (OMKO) eine feste Größe.

Goldene Regel Nr. 7:

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Und wie schaut es bei dir aus?

Erwirtschaftest du schon passives Einkommen durch digitale Produkte?

Hat dich mein Artikel berührt, inspiriert, erstaunt? Erzähle es mir in den Kommentaren!

2 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Peggy am 1. November 2020 um 11:34

    Vielen Dank für diese super Tipps dieser Blog-Reihe, wunderbar aggregiert! Trotz Premium Mitgliedschaft war das nochmal sehr wertvoll für mich.

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